Eisvogel!

Joggen ist doch toll, um neue oder auch altbekannte Tiere und Pflanzen zu entdecken. Der Radius erweitert sich rund ums Haus. Heutiger Fund:
Ein Eisvogel, den wir länger beobachten durften. Mein Mann und ich waren schon auf dem Rückweg von der Joggingrunde an den ersten Teichen, als uns beide etwas blaues ins Auge stach. Beide dachten wir zuerst an ein Stück Plastik. Aber wie immer, wenn wir etwas ungewöhnliches sehen, bleiben wir abrupt stehen und da saß er: Ein Eisvogel auf einem Ast über dem Wasser. Zum Glück fühlte er sich nicht sehr gestört und hockte noch eine Weile dort, flog auf einen anderen Ast um kurz darauf zu verschwinden. Was für ein wunderschöner, außergewöhnlich farbiger Vogel. Mich hat er eher an die Kolibris in Brasilien erinnert. Für meinen Mann war es der erste Eisvogel.

Dann noch ein Kilometer weiter tauchte der Schwalbenschwanz auf. Den haben wir hier in der Eifel auch noch nicht beobachten dürfen. Dieses Jahr bleibt wohl das Jahr der Schmetterlinge.

Schwalbenschwanz
Schwalbenschwanz

Der Gang zur unbekannten Pflanze

Letzten Samstag bin ich mit meinem Mann eine Runde gelaufen. Am See vorbei zum Mosskreuz, dann weiter auf die Höhe und um die Urftquellseen bei Schmidtheim vorbei zurück Richtung Unterdalmerscheid. Die schiere Anzahl der Schmetterlinge hat uns immer wieder gestoppt. Landkärtchen, Kaisermäntel, verschiedenste Weißlinge, Augenfalter, Kleine Füchse und ein Distelfalter. Ja, wir üben das Bestimmen der Arten noch und versuchen das Verhalten zu beobachten. Da darf der Sport mal warten. Auf dem Schmidtheimer Wanderweg SM4 gibt es am Wegesrand einige kleine Weiher, die sogar noch mit Wasser gefüllt sind. Und an einem tauchte dann eine Pflanze auf, die wir nicht kannten.
Natürlich hatten wir zum Joggen keine Kamera dabei. Ärgerlich, denn wir wollten schon unbedingt wissen, was das für ein Pflänzchen ist. Das wälzen der vorhandenen Bestimmungsbücher brachte uns nicht weiter, also beschloss ich, mit Freunden, die uns das Wochenende besuchten nochmals los zu ziehen und Fotos zu machen.
Wer also kennt das Pflänzchen?
Der nette Nebeneffekt: Dem 19jährigen Neffen meiner Freundin, der in Südafrika aufgewachsen ist, konnten wir eine Gruppe Hirsche zeigen, die gemütlich vor uns über den Weg zogen. Kapitale Geweihe hatten sie sich schon angezogen. Er war durchaus beeindruckt und ich freue mich jetzt schon auf unseren Hirschhock.